PROJEKT

WEBTALKS

Antisemitismus an der Schule

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Ein Online-Gespräch mit Prof. Dr. Julia Bernstein (University of Applied Science, Frankfurt am Main),  Marina Chernivsky (Kompetenzzentrum für Prävention und Empowerment (ZWST)), Dr. Friederike Lorenz (Freie Universität Berlin)

Moderation: Anja Thiele, Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft (IDZ)

Weitere Informationen:

Antisemitismus an der Schule ist ein Phänomen, das erst seit einigen Jahren mediale und politische Aufmerksamkeit erfährt, obwohl es vonseiten der jüdischen Jugendlichen und ihren Familien seit Langem beanstandet wird. Sowohl die Erfahrungen aus der Beratung von Schulen als auch die zahlreichen Anfragen seitens der betroffenen Familien begründen den Bedarf an empirischer Fundierung pädagogischen Handelns im Umgang mit antisemitischen Vorfällen.

Das Projekt Perspektivwechsel Praxisstelle Thüringen und das Kompetenzzentrum (ZWST) arbeiten seit vielen Jahren – unter anderem in fester Kooperation mit dem ThILLM an der Fort- und Weiterbildung von Pädagog*innen und Lehrkräften. Das Kompetenzzentrum führt seit einigen Jahren eigene Praxisstudien zu Antisemitismus durch. Im Zuge der Veröffentlichung von zwei neuen Studien zu „Antisemitismus an der Schule“ lud das Kompetenzzentrum zu einer themenbezogenen WEBTALK-Reihe ein.

Termine:

7. Mai 2020 um 16:00-17:30 – „Antisemitismus an der Schule – Empirische Befunde und Handlungsempfehlungen“

14. Mai 2020 um 16:00-17:30 – „Qualitätsstandards zum Kompetenzerwerb in der Fort- und Weiterbildung von Lehrkräften im Bereich der Antisemitismusprävention“

20. Mai 2020 um 15:00-16:00 – „Antisemitismus und das Unbehagen in der Demokratie – kritische Bildung in pluralen Verhältnissen“

Die drei WEBTALKS waren ein abgewandeltes Format der für den 07. Mai geplanten gleichnamigen Tagung „Antisemitismus heute – Herausforderungen im Schulalltag“ in Kooperation mit dem Thüringer Institut für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien, dem Erinnerungsort „Topf und Söhne“, der Thüringer Landeszentrale für politische Bildung und der Praxisstelle Thüringen. Sie schufen Diskussionsräume über empirische Erkenntnisse und stellen Handlungsempfehlungen vor.