Radio

OFEK e.V. - Beratungsstelle bei antisemitischer Gewalt und Diskriminierung | Radio LOTTE

Nur eine Tür hinderte den Attentäter von Halle daran, am 9. Oktober 2019 in die Synagoge einzudringen. Weil sein Plan nicht aufging, tötete er zwei andere Menschen.
Diese Tat ist erschütternd. Und sie ist kein Einzelfall antisemitischer bzw. rassistischer Gewalt.
Die  “OFEK e.V. – Beratungsstelle bei antisemitischer Gewalt und Diskriminierung” begleitet den Prozess. “Ofek” ist das hebräische Wort für “Weite” oder “Horizont”.

Marina Chernivsky, Geschäftsführerin von OFEK und Leiterin des Kompetenzzentrums für Prävention und Empowerment ist dazu im Gespräch mit uns gewesen.

Erinnern mit Games - Folge 4: Multiperspektivität in Spielen – Wessen Geschichte soll wie erzählt werden?

Spiele bieten die Möglichkeit vielfältige neue Rollen einzunehmen und somit die Welt aus anderen Perspektiven zu erleben. Aber welche Perspektiven kommen in Spielen über den Nationalsozialismus eigentlich vor? Und welche kommen zu kurz? Darüber spricht Dennis Kogel mit Marina Chernivsky, Gründerin und Leiterin des Kompetenzzentrums für Prävention und Empowerment, sowie mit Sebastian Hollstein, Co-Gründer und Head of Creative vom Indie-Studio Fizbin.

Zwischen Alltag und Anschlag – Antisemitismus in Deutschland | SRF

Die antisemitischen Straftaten in Deutschland sind auf einem traurigen Rekordhoch. Das äussert sich einerseits in Extrembeispielen, wie dem Angriff auf eine Synagoge in Halle 2019, und andererseits im «ganz normalen» Alltag, zum Beispiel in der Schule.

Juden in Deutschland: Beschimpft, bedroht, zum Sündenbock gemacht | ARD Berlin

In den vergangenen zwei Jahren haben antisemitische Straftaten immens zugenommen. Der Zentralrat der Juden, der in diesen Tagen sein 70-jähriges Bestehen feiert, fordert härtere Strafen.

Jüdische Welt | hr2

Themen der Sendung
Damit der Horizont wieder weit wird.
Die Beratungsstelle OFEK hilft Opfern von antisemitischen Übergriffen
Von Teresa Roelke

DDR contra Israel
Eine Studie zeigt, wie Ost-Berlin den jüdischen Staat bekämpfte – auch mit Waffen
Von Jens Rosbach

Vermittler der jüdischen Kultur.
Mendel Itkins Talmud-Podcast
Von Carsten Dippel

Nachrichten aus der Jüdischen Welt
(zusammengestellt von Carina Dobra)

Monatliche Ansprache von Daniel Neumann,
Direktor des Landesverbandes der Jüdischen Gemeinden in Hessen, Thema: Genuss, Entswagung und der richtige Weg

Anschlag auf die Synagoge von Halle: „Kann ich hier in Ruhe weiterleben?“ | Deutschlandfunk Kultur

Bald beginnt der Prozess gegen den mutmaßlichen Attentäter von Halle. Jüdinnen und Juden in Deutschland fühlen sich seit dem Anschlag noch unsicherer in Deutschland. Sie haben das Gefühl, dass sie selbst für ihre Sicherheit sorgen müssen.

Rabbinerausbildung in Deutschland: Der lange Schatten von Halle | Deutschlandfunk Kultur

Viel würde sich ändern müssen nach dem Jom-Kippur-Anschlag von Halle. Auch die Rabbiner- und Kantorenseminare in Deutschland reagieren auf den offenen Judenhass und passen die Ausbildung an. Denn jüdische Geistliche sollen ihren Gemeinden auch nach Terror beistehen.

Israelisch-iranische Band Sistanagila: Mit Musik gegen Hass und Gewalt | Deutschlandfunk Kultur

Jugendlichen eine Stimme verleihen: Das will das Projekt „Beats and Roots – Musik gegen Gewalt“. Die israelisch-iranischen Musiker von „Sistanagila“ begleiten das Projekt. Sie wollen für Gewalt sensibilisieren, erzählt Initiator Babak Shafian.

Auschwitz-Gedenken: Raus aus der Betroffenheitsspirale | Deutschlandfunk

Für junge Jüdinnen und Juden in Deutschland ist die Schoah allgegenwärtig – durch Gespräche über die eigene Familie, aber auch durch die Erinnerungskultur. Gegen Antisemitismus helfe jedoch kein Weinen und kein Händchenhalten, sagt der jüdische Aktivist Michael Groys, sondern nur konkretes Handeln.

75 Jahre Auschwitz-Befreiung - Antisemitismus auf dem Vormarsch | SWR1

Vor 75 Jahren befreite die Rote Armee rund 7.000 Gefangene aus dem deutschen Vernichtungslager Auschwitz. Dort wurden insgesamt 1,1 Millionen Häftlinge von den Nationalsozialisten getötet, die meisten davon Juden. Auschwitz ist das Symbol für den industriellen Massenmord des NS-Regimes. 75 Jahre danach wächst die Judenfeindlichkeit in Deutschland wieder, auch in Rheinland-Pfalz.

Modernes Judentum in Deutschland: Jüdisches Leben – immer noch nicht normal? | Deutschlandfunk Kultur

Darüber diskutieren:

Dr. Elke Gryglewski, stellvertretende Direktorin der Gedenkstätte Haus der Wannsee-Konferenz

Deborah Feldman, deutsch-amerikanische Autorin, aus einer orthodoxen Familie stammend

Chajm Guski, Blogger (“Anti & Semitisch”), Journalist und Autor

Marina Chernivsky, Leiterin Kompetenzzentrum für Prävention und Empowerment der Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland

Engagement gegen Judenfeindlichkeit: Bundestag fordert Antisemitismus-Beauftragten | Deutschlandfunk Kultur

Der Bundestag hat die künftige Bundesregierung dazu aufgefordert, den Posten eines Antisemitismus-Beauftragten einzurichten. Marina Chernivsky vom Expertenkreis Antisemitismus begrüßt dies. Antisemitismus sei ein gesamtgesellschaftliches Problem, sagt sie.

Antisemitismus unter Muslimen: Was kann Schule gegen Judenfeindlichkeit ausrichten? | Campus & Karriere, Deutschlandfunk

Nach Donald Trumps Jerusalem-Entscheidung brannten auch in Berlin Israel-Fahnen. Antisemitismus unter Muslimen tritt auch in Deutschland immer deutlicher als Problem zutage. Was kann die Schule dagegen tun?

#06 Antisemitismus | de:hate Podcast

Offener Antisemitismus ist in Deutschland heute gesellschaftlich tabuisiert. Doch das heißt nicht, dass antisemitische Einstellungen kein Problem mehr darstellen oder nur an vermeintlich äußeren Rändern der Gesellschaft zu finden sind. Jüdinnen und Juden erleben in ihrem Alltag verschiedene Formen von Antisemitismus. Wie genau er sich heute äußert, welche Rolle der Bezug auf Israel spielt und wie man antisemitischen Einstellungen entgegen treten kann, erfahrt ihr in unserer neuen Podcast-Folge.

Mit Marina Chernivsky, Miki Hermer und Anetta Kahane

Weitere Infos unter www.amadeu-antonio-stiftung.de/

Zivilcourage-Preis: Schülerin für Einsatz gegen rechtsextreme Hetze geehrt | Deutschlandfunk Kultur

Weil ihre Klassenkameraden mit Hitlergruß und antisemitischen Sprüchen im Gruppenchat provozierten, zeigte die 15-jährige Emilia einen Mitschüler an. Für ihren Mut hat sie den „Preis für Zivilcourage gegen Rechtsradikalismus, Antisemitismus und Rassismus“ erhalten.

Antisemitismus an der Schule – ein beständiges Problem? | Radio Corax

Vor welchen Herausforderungen stehen Pädagogen in Bezug auf Antisemitismus? Welche Konzepte der Intervention und Prävention sind sinnvoll? Was kann gegen Judenfeindschaft getan werden? Diese Fragen standen im Zentrum einer zweitätigen Fachkonferenz, die vor kurzem in Berlin unter dem Titel »Antisemitismus an der Schule – ein beständiges Problem?« stattfand. Veranstaltet wurde die Konferenz vom Kompetenzzentrum für Prävention und Empowerment der Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland (ZWST). Dabei war auch Marina Chernivsky, Leiterin des ZWST-Kompetenzzentrums. Wir sprachen mit ihr über die Konferenz und die Frage, wie man Antisemitismus an der Schule begegnen kann.

Wenn „Jude“ zum Schimpfwort wird | detektor.fm

Jüdische Schüler werden immer häufiger durch ihre Mitschüler verbal angegriffen. Ist der aktuelle Antisemitismus an deutschen Schulen ein neues Phänomen? Viele Beobachter fordern nun konkrete Schritte, um das Phänomen zu stoppen.

detektor.fm– Moderatorin Doris Hellpoldt hat mit Marina Chernivsky, der Leiterin des Kompetenzzentrums für Prävention und Empowerment, über Antisemitismus an deutschen Schulen gesprochen.

Symposium zum Antisemitismus: „Nicht das Problem einer bestimmten Gruppe“ | Deutschlandfunk Kultur

Antisemitismus in Deutschland wird häufig vor allem als Problem der muslimischen Minderheit gesehen. Marina Chernivsky vom Kompetenzzentrum Prävention und Empowerment widerspricht: „Antisemitismus zieht sich durch alle Bevölkerungsgruppen.“