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Reflexion und Dokumentation

5. Symposium und Ausblick: Ein Jahr nach #Halle – Perspektiven und Handlungsimpulse für Politik, Justiz und Gesellschaft aus der Sicht der Nebenklage

Dr. Kati Lang (Rechtsanwältin) und Naomi Henkel-Gümbel (Rabbinerin in Ausbildung) Moderation: Marina Chernivsky (Kompetenzzentrum für Prävention und Empowerment)

3. Symposium: Ein Jahr nach #Halle – Reflexionsimpulse für die Bildungspolitik und pädagogische Praxis

Prof. Dr. Maisha-Maureen Auma (Magdeburg-Stendal University of Applied Sciences) Romina Wiegemann (Kompetenzzentrum für Prävention und Empowerment) Julia Yael Alfandari (DAGESH) Moderation: Patrick Siegele (Anne-Frank-Zentrum)

2. Symposium: Ein Jahr nach #Halle – Forderungen und Implikationen für das politische Handeln

Max Privorozki (Vorsitzender Jüdische Gemeinde Halle) Dr. Wolfgang Schneiß (Ansprechpartner für Antisemitismus in Sachsen-Anhalt) Dr. Josef Schuster (Präsident Zentralrat der Juden in Deutschland) Katharina von Schnurbein (Koordinatorin zur Bekämpfung von Antisemitismus, Europäische Kommission) Moderation: Shelly Kupferberg (RBB)

1. Symposium: Ein Jahr nach #Halle – Ein Gespräch mit Überlebenden und Nebenkläger*innen

Sabrina Slipchenko (Autorin und Aktivistin) Yaffa Fogel (Growth data-specialist und Museumskuratorin) Ismet Tekin (Betreiber Kiez Döner) Ezra Waxman (Mathematiker und Postdoc, TU Dresden) Anastassia Pletoukhina (Sozialwissenschaftlerin und Aktivistin) Moderation: Marianna Evenstein (Deutsche Welle)

As we prepare for the #fachsymposium2020, we want to join you for the #fachsymposium2019 ′′ Discomfort in history? – orders, contradictions and challenges of history mediation A year ago, the #Halle incision was still very immediate. The pain was omnipresent and connected to the conceptual development of the program. The need for space and time for conversation shaped the symposium and all of us acting in it. We are grateful for trusting in us. We would like to thank the many speakers for their significant contributions and the many participants for the continued exchange of experiences and the strengthening we have found in them. Thanks also to our sponsors: The federal program ′′ Democracy Life!” Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, EVZ Foundation and the Senatsverwaltung für Justiz, Verbraucherschutz und Antidiskriminierung.

Ein Online-Gespräch mit Prof. Dr. Julia Bernstein (University of Applied Science, Frankfurt am Main), Marina Chernivsky (Kompetenzzentrum für Prävention und Empowerment (ZWST)), Dr. Friederike Lorenz (Freie Universität Berlin)

Moderation: Anja Thiele, Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft (IDZ)

Ein Online-Gespräch mit Prof. Dr. Astrid Messerschmidt, Bergische Universität Wuppertal. Moderation: Beate Klammt, Projekt Perspektivwechsel Praxisstelle Thüringen.

Wie wird Antisemitismus im schulischen Alltag sichtbar? Welche Erfahrungen machen jüdische Schüler*innen sowie ihre Eltern mit Antisemitismus und Diskriminierung? Welche Praktiken, Bedarfe und Herausforderungen ergeben sich daraus für Schulen und Politik?

Der Film “Innenwelten” entstand im Rahmen eines mehrjährigen (gleichnamigen) Dialogprojekts der Deutschen Soccer Liga e.V. in Kooperation mit dem Kompetenzzentrum (ZWST) im Zeitraum 2015-2017

Die filmische Reflexion zum Fachsymposium “Vom Schweigen und Sprechen über Antisemitismus” (November 2016).

Der Kurzfilm gewährt einen Einblick in das Handlungsfeld “Community Coaching”. Die Perspektiven und Erfahrungen von Seminarteilnehmer*innen und Kolleg*innen werden präsentiert und bringen ihre Sicht auf Antisemitismus in Deutschland zur Sprache.

Zum Abschluss des Berliner Demokratietags luden der Migrationsrat Berlin und die Initiative Offene Gesellschaft alle Beteiligten und Interessierten ein, Bilanz zu ziehen und nach vorne zu schauen. Bei dem Event teilten wir Eindrücke und Ergebnisse der Veranstaltungen und Kampagne zum Demokratietag. Außerdem diskutierten wir mit Vertreter:innen aus Wissenschaft und Zivilgesellschaft über Zukunftsperspektiven für gleichberechtigte Teilhabe und das gute Leben für alle in Berlin: Was sind Berlins größte Baustellen mit Blick auf Chancengleichheit und Beteiligung? Wie lassen sich das Engagement und die Kämpfe rund um bezahlbare Mieten und faire Arbeit, gute Bildung und Gesundheitsversorgung, Klima- und soziale Gerechtigkeit zusammen denken? Was muss konkret passieren damit möglichst alle Berliner:innen gesellschaftlich teilhaben können – und was sind Zukunftsvisionen für das gute Leben für alle in Berlin?

Vorstellung und Diskussion der Studie des unabhängigen Expertenkreises Antisemitismus.

Mit: – Dr. Juliane Wetzel, Zentrum für Antisemitismusforschung, TU Berlin und Mitglied des unabhängigen Expertenkreises – Marina Chernivsky, Leiterin des Kompetenzzentrums für Prävention und Empowerment, ZWST und Mitglied des unabhängigen Expertenkreises – Volker Beck, MdB Bündnis 90/ Die GRÜNEN – Prof. em Michal Bodemann, Universität Toronto, Kanada/Berlin

Moderation: Dr. Marianne Zepp, Heinrich-Böll-Stiftung, Referentin Zeitgeschichte

4. Symposium: Ein Jahr nach #Halle – Repräsentation jüdischer Stimmen im politischen Diskurs und neue Bündnisse

Dr. Lea Wohl von Haselberg (Medienwissenschaftlerin) Hannah Peaceman (Philosophin) Moderation: Laura Cazés (ZWST) Beide Referentinnen sind zusammen mit Prof. Dr. Micha Brumlik, Max Czollek, Marina Chernivsky und Anna Shapiro Mitherausgeber*innen der Zeitschrift „Jalta“

„Terror gegen Juden. Wie antisemitische Gewalt erstarkt und der Staat versagt. Eine Anklage“

Gespräch mit Dr. Ronen Steinke (Jurist und Buchautor) Moderation: Marina Chernivsky (Kompetenzzentrum für Prävention und Empowerment)

Fachsymposium 2020: Ein Jahr nach #Halle – Gedanken zum Auftakt

Michael Tetzlaff (Leiter der Abteilung 1: Demokratie und Engagement im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend) Apl. Prof. Dr. Samuel Salzborn (Ansprechpartner für Antisemitismus des Landes Berlin) Marina Chernivsky (Leiterin Kompetenzzentrum für Prävention und Empowerment) Moderation: Shelly Kupferberg (RBB)

The #fachsymposium2020 starts next week! Here’s another review of the #fachsymposium2019 ′′ Discomfort in history? – Orders, contradictions and challenges of history mediation “. In the film are some impulses with some quotes from then discussions: ′′ The connection to the symposium 2019 ′′ Discomfort in history ′′ is the question of how the attack in Halle is classified in discourse and how family stories are linked to anti-semitism.” (Romina Wiegemann) ′′ That’s exactly the point: we think, feel and teach against the background of a sometimes fleeting but always acting past.” (Marina Chernivsky) ′′ If we don’t have history in front of us, it sits down our neck ′′ (Dr. Matthias Heyl)

Ein Online-Gespräch mit Dr. Andreas Jantowski (ThILLM), Sybille Hoffmann (Zentrum für Schulqualität und Lehrerbildung, Baden-Württemberg) und Jana Scheuring (Projekt „Perspektivwechsel – Praxisstelle Thüringen“ (ZWST)). Moderation: Beate Klammt (Projekt „Perspektivwechsel – Praxisstelle Thüringen“ (ZWST))

Marina Chernivsky ist Leiterin des Kompetenzzentrum für Prävention und Empowerment – ZWST und Geschäftsführerin von OFEK e.V. – Beratungsstelle bei antisemitischer Gewalt und Diskriminierung. Sie studierte in Israel und Berlin Psychologie, Verhaltenswissenschaften und Verhaltenstherapie. Sie arbeitet seit vielen Jahren im Bereich der Antidiskriminierung und Antisemitismusprävention, ist Lehrbeauftragte und Bildungstrainerin. Seit 2007 leitet sie das von ihr entwickeltes Bildungsprojekt »Perspektivwechsel Plus« und seit 2015 das »Kompetenzzentrum für Prävention und Empowerment« der ZWST. Seit 2015 ist sie Mitglied im Zweiten Unabhängigen Expertenkreis Antisemitismus des Deutschen Bundestages. Sie ist Mitherausgeberin der Zeitschrift “Jalta – Positionen zur jüdischen Gegenwart”.

ZACHOR: Vernichtetes Jiddischland – Shoah und Erinnerung in Osteuropa

Über die Erinnerung an die Shoah in Osteuropa im kollektiven Gedächtnis sprechen am Jahrestag des Überfalls des Deutschen Reiches auf die Sowjetunion 1941 sprechen: • Marian Turski, Überlebender der Shoah, Vizepräsident Internationales Auschwitz-Komitee • Marina Chernivsky, Leiterin des Kompetenzzentrums Prävention und Empowerment der ZWST, Geschäftsführerin von OFEK • Uwe Neumärker, Direktor der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas • Moderation: Ruediger Mahlo, Repräsentant der Claims Conference in Deutschland

Thesenhafter Vortrag von Marina Chernivsky im Rahmen des Fachgesprächs “An allem sind die Juden und die Radfahrer schuld – Antisemitismus in Deutschland”, organisiert vom Bündnis 90/Die Grünen Bundestagsfraktion, stattgefunden am 23.11.207 in Berlin.

Das Gremium stellte am Montag, 24. April 2017, in Berlin nach 2011 seinen zweiten Bericht rund um das Thema Antisemitismus vor. Der dreihundert Seiten starke Text beschäftigt sich mit aktuellen Entwicklungen und rückt die Fragen nach Ursprüngen und Prävention in den Vordergrund. „Ein großes Problem ist die fehlende Einsicht in der Bevölkerung, dass Antisemitismus ein aktuelles Problem ist“, fasste Patrick Siegele, Leiter des Anna-­Frank-Zentrums und Koordinator des Unabhängigen Expertenkreises Antisemitismus, die Meinung von Experten und Politikern bei der Vorstellung des Antisemitismusberichts zusammen.

Podiumsdiskussion zur Eröffnung der Ausstellung “Du Jude!” – Alltäglicher Antisemitismus in Deutschland Diskussionsrunde II “Antisemitismus in der Lebenswelt Jugendlicher”.

To deepen outreach to communities affected by anti-Semitism, intolerance and discrimination, collect examples of good practices and promote stakeholders’ efforts, ODIHR selected and funded eight short projects in July 2016, focusing on education and coalition-building to address those issues. These are their stories. The effort was part of ODIHR’s project Turning Words into Action to Address Anti-Semitism funded by Germany.

Immer öfter werden Menschen mit Kippa in der Öffentlichkeit bedroht oder beschimpft. Und auch physische Gewalt gegen Juden ist trauriger Alltag in Deutschland: bis hin zu dem bewaffneten Angriff auf eine Synagoge im vergangenen Oktober in Halle. 2019 gab es in Deutschland mehr als 1800 antisemitische Straftaten. Helfen soll dagegen nun auch das sogenannte Kompetenznetzwerk Antisemitismus (KOMPAS), das heute in Berlin vorgestellt wurde.