Transparenz

Es ist uns wichtig, dass es leicht nachvollziehbar ist, welche Ziele wir haben, woher unsere Mittel stammen, wie wir sie verwenden und wer die Entscheidungsträger*innen sind.
Die Initiative Transparente Zivilgesellschaft hat zehn Informationspunkte festgelegt, die jede zivilgesellschaftliche Organisation öffentlich zugänglich machen sollte. Wir schließen uns der Initiative an und stellen diese Informationen hier gern zur Verfügung.

Stand: März 2018

1.Name, Sitz, Anschrift und Gründungsjahr

Der Verband trägt den Namen Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland e.V. (ZWST) und wurde im Jahr 1917 gegründet. Sein Hauptsitz ist Frankfurt am Main. Er ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht Frankfurt am Main eingetragen. Die Anschrift: Hebelstrasse 660318 Frankfurt am Main. 2015 hat die ZWST ein Strukturprojekt, das Kompetenzzentrum für Prävention und Empowerment gestartet.



2.Satzung

Die Zentralwohlfahrtstelle der Juden in Deutschland wurde am 10.12.1951 unter der Nummer 5122 im Vereinsregister des Amtsgerichts Frankfurt am Main eingetragen.

→ Aktueller Vereinsregisterauszug

→ Satzung

→Ziele und Arbeitsbereiche der ZWST

Ziele und Handlungsbereiche des Kompetenzzentrum finden Sie →hier



3.Angaben zur Steuerbegünstigung

4.Name und Funktion der wesentlichen Entscheidungsträger
Organe des Verbandes sind die Mitgliederversammlung und der Vorstand.
Der Vorstand der ZWST wird entsprechend der → Satzung alle vier Jahre von der Mitgliederversammlung der ZWST gewählt und tagt in regelmäßigen Abständen mehrfach im Jahr. Dem Vorstand obliegen unter anderem die Beschlussfassung über den Haushaltsplan und die Genehmigung der Jahresabschlüsse. Er bestimmt die Schwerpunkte der sozialen Arbeit der ZWST. Der Vorstand der ZWST:  Abraham Lehrer (Präsident), Sarah Singer (Vizepräsidentin), Michael Licht (Vizepräsident); Vorstandsmitglieder: Mark Dainow, Küf Kaufman, Ran Ronen, Barbara Traub; Stellv. Vorstandsmitglieder: Alexander Chraga, Aviva Goldschmidt, Prof. Dr. Leo Latasch. Die Geschäftsführung der ZWST:  Benjamin Bloch (Direktor), Aron Schuster (stellv. Direktor). Die Hauptgeschäftsstelle befindet sich in Frankfurt am Main.


5.Tätigkeitberichte
Den aktuellen Tätigkeitbericht finden Sie →hier.


6.Personalstruktur
Zur Personalstruktur der ZWST gehören rund 120 hauptamtliche Mitarbeiter*innen, hinzu 13 bundesfreiwillige Beschäftigte und 10 geringfügig Beschäftigte (Stand zum 31.12.2016)

Die vielfältige Aufgabenstellung der ZWST spiegelt sich in der → Organisationsstruktur wieder.

Weitere Informationen zum Team des Kompetenzzentrums finden sie → hier



7.Mittelherkunft

Erträge (aus dem Jahresabschluss 2016):

Mitgliedsbeiträge 496.425
Zuschüsse des Zentralrates der Juden 869.859,68
Zuschüsse des Bundes (inkl. ESF-Mittel) 3.415.782,26
Zuschüsse der Länder und Kommunen 406.284,54
Zuschüsse sozialer Institute/Lotterien 3.586.377,35
Wohlfahrtsmarkenerlöse 48.076,04
Teilnehmerbeiträge 1.030.372,01
Sonstige betriebliche Erträge 53.873,03
Neutrale Erträge 87.637,39
Spenden & Nachlässe 44.779,84
Sonstige neutrale Erträge 13.298,06
Auflösung Rücklagen 69.791,25

Weietere Informationen über die Mittelherkunft finden Sie → hier



8.Mittelverwendung

Aufwendungen (aus dem Jahresabschluss 2016):

Personalaufwendungen 4.431.881,06
Gebäude- und Raumkosten 685.926,71
Versicherungen, Gebühren und Beiträge 89.885,44
Sozialbudget 14.354,54
Reisekosten 357.086,50
Direkte Teilnehmerkosten 3.454.348,88
Büro- und Verwaltungsbedarf 159.181,25
Fremdleistungen 305.320,47
Instandhaltungen 47.873,99
Abschreibungen 57.594,70
Einkäufe diversen Betriebsbedarfs 93.437,43
Sonstige betriebliche Aufwendungen 55.765,45
Gewährte Zuschüsse aus erhaltenen Zuwendungen 226.448,43
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.437,81
Sonstige neutrale Aufwendungen 94.728,61
Einstellungen in die Rücklagen 29.000,00
JAHRESÜBERSCHUSS 18.285,18

Weitere Informationen über die Mittelverwendung finden Sie→ hier



9.Gesellschaftsrechtliche Verbundenheit mit Dritten

Als Dachorganisation vertritt die ZWST die jüdischen Gemeinden und Landesverbände auf dem Gebiet der jüdischen Sozialarbeit. Sie ist einer der sechs Spitzenverbände der freien Wohlfahrtspflege in Deutschland und Mitglied der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (BAGFW). Weiterhin führt die ZWST, als alleiniger Gesellschaftler seit 1993 das Eden-Park (Kurheim Eden-Park gGmbH), ein jüdisches Kurhotel in Bad Kissingen. Anteile an verbundenen Unternehmen: 25.564,59. Die ZWST ist qua Satzung in den Kuratorien des Deutschen Hilfswerk und der Aktion Mensch vertreten.
Weitere Informationen dazu finden Sie unter Selbstdarstellung → hier.


10.Namen von Personen, deren jährliche Zahlungen mehr als 10 % unserer gesamten Jahreseinnahmen ausmachen

Unsere Arbeit wird maßgeblich durch Zentralrat der Juden, Europa-Mittel (ESF), BMFSFJ – Globalbeihilfe, Bundesamt für Migration, Stiftung Erinnerung & Zukunft, BAFZA – Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben, Land Brandenburg, Stadt Potsdam, Mecklenburg-Vorpommern, Freistaat Sachsen, sonstige Länder Kommunen (Thüringen), Deutsches Hilfswerk (DHW), Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA), Zweckertrag Glückspirale, Aktion Mensch, Claims Conference, Jewish Agency sowie durch Mitgliedsverbände finanziert.

Mitgliedsverbände der ZWST:
1. Israelitische Religionsgemeinschaft Badens
2. Landesverband der Israelitischen Kultusgemeinden in Bayern
3. Jüdische Gemeinde des Landes Brandenburg
4. Jüdische Gemeinde zu Berlin
5. Jüdische Gemeinde im Lande Bremen
6. Jüdische Gemeinde Frankfurt am Main
7. Jüdische Gemeinde in Hamburg
8. Landesverband der Jüdischen Gemeinden in Hessen
9. Synagogen-Gemeinde Köln
10. Landesverband der Jüdischen Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern
11. Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern
12. Landesverband der Jüdischen Gemeinden von Niedersachsen
13. Landesverband der Israelitischen Kultusgemeinden von Niedersachsen
14. Landesverband der Jüdischen Gemeinden von Nordrhein
15. Landesverband der Jüdischen Gemeinden von Rheinland-Pfalz
16. Synagogengemeinde Saar
17. Landesverband Sachsen der Jüdischen Gemeinden
18. Landesverband der Jüdischen Gemeinden von Sachsen-Anhalt
19. Jüdische Gemeinschaft Schleswig-Holstein
20. Landesverband der Jüdischen Gemeinden von Schleswig-Holstein
21. Jüdische Landesgemeinde Thüringen
22. Landesverband der Jüdischen Kultusgemeinden von Westfalen-Lippe
23. Israelitische Religionsgemeinschaft Württembergs

Siehe auch Punkt 7, Mittelherkunft.