Transparenz

Es ist uns wichtig, dass es leicht nachvollziehbar ist, welche Ziele wir haben, woher unsere Mittel stammen, wie wir sie verwenden und wer die Entscheidungsträger*innen sind.
Die Initiative Transparente Zivilgesellschaft hat zehn Informationspunkte festgelegt, die jede zivilgesellschaftliche Organisation öffentlich zugänglich machen sollte. Wir schließen uns der Initiative an und stellen diese Informationen hier gern zur Verfügung.

Stand: Januar 2019

Der Verband trägt den Namen Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland e.V. (ZWST) und wurde im Jahr 1917 gegründet. Sein Hauptsitz ist Frankfurt am Main. Er ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht Frankfurt am Main eingetragen. Die Anschrift: Hebelstrasse 660318 Frankfurt am Main. 2015 hat die ZWST ein Strukturprojekt, das Kompetenzzentrum für Prävention und Empowerment gestartet.

Die Zentralwohlfahrtstelle der Juden in Deutschland wurde am 10.12.1951 unter der Nummer 5122 im Vereinsregister des Amtsgerichts Frankfurt am Main eingetragen.

Aktueller Vereinsregisterauszug

Satzung

Ziele und Arbeitsbereiche der ZWST

Ziele und Handlungsbereiche des Kompetenzzentrum finden Sie hier

Organe des Verbandes sind die Mitgliederversammlung und der Vorstand.
Der Vorstand der ZWST wird entsprechend der  Satzung alle vier Jahre von der Mitgliederversammlung der ZWST gewählt und tagt in regelmäßigen Abständen mehrfach im Jahr. Dem Vorstand obliegen unter anderem die Beschlussfassung über den Haushaltsplan und die Genehmigung der Jahresabschlüsse. Er bestimmt die Schwerpunkte der sozialen Arbeit der ZWST. Der Vorstand der ZWST:  Abraham Lehrer (Präsident), Sarah Singer (Vizepräsidentin), Michael Licht (Vizepräsident); Vorstandsmitglieder: Mark Dainow, Küf Kaufman, Ran Ronen, Barbara Traub; Stellv. Vorstandsmitglieder: Alexander Chraga, Aviva Goldschmidt, Prof. Dr. Leo Latasch. Die Geschäftsführung der ZWST:  Benjamin Bloch (Direktor), Aron Schuster (stellv. Direktor). Die Hauptgeschäftsstelle befindet sich in Frankfurt am Main.

Den aktuellen Tätigkeitbericht finden Sie hier.

Zur Personalstruktur der ZWST gehören rund 120 hauptamtliche Mitarbeiter*innen, hinzu 13 bundesfreiwillige Beschäftigte und 10 geringfügig Beschäftigte (Stand zum 31.12.2016)

Die vielfältige Aufgabenstellung der ZWST spiegelt sich in der Organisationsstruktur wieder.

Weitere Informationen zum Team des Kompetenzzentrums finden sie hier

Erträge (aus dem Jahresabschluss 2017):

Mitgliedsbeiträge 589080,00
Zuschüsse des Zentralrates der Juden 944975,76
Zuschüsse des Bundes (inkl. ESF-Mittel) 3748404,09
Zuschüsse der Länder und Kommunen 485713,79
Zuschüsse sozialer Institute/Lotterien 3363403,89
Wohlfahrtsmarkenerlöse 50501,23
Teilnehmerbeiträge 1068014,64
Sonstige betriebliche Erträge 75251,44
Eträge aus Beteiligungen/Zinserträge 86614,24
Spenden & Nachlässe 235691,70
Sonstige neutrale Erträge 141685,97
Auflösung Rücklagen 2112,93

Weietere Informationen über die Mittelherkunft finden Sie  hier

Aufwendungen (aus dem Jahresabschluss 2017):

Personal 4772586,71
Gebäude- und Raumkosten 624235,13
Versicherungen, Gebühren und Beiträge 99953,44
Sozialbudget 12023,22
Reisekosten 378412,26
Direkte Teilnehmerkosten 3672780,52
Büro- und Verwaltungsbedarf 147839,74
Fremdleistungen 470247,05
Instandhaltungen 47401,14
Abschreibungen 53413,6
Einkäufe diversen Betriebsbedarfs 76387,58
Sonstige betriebliche Aufwendungen 52527,93
Gewährte Zuschüsse aus erhaltenen Zuwendungen 216883,24
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 3074,98
Sonstige neutrale Aufwendungen 122325,06
Einstellungen in die Rücklagen 28000
JAHRESÜBERSCHUSS 13358,08

Weitere Informationen über die Mittelverwendung finden Sie hier

Als Dachorganisation vertritt die ZWST die jüdischen Gemeinden und Landesverbände auf dem Gebiet der jüdischen Sozialarbeit. Sie ist einer der sechs Spitzenverbände der freien Wohlfahrtspflege in Deutschland und Mitglied der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (BAGFW). Weiterhin führt die ZWST, als alleiniger Gesellschaftler seit 1993 das Eden-Park (Kurheim Eden-Park gGmbH), ein jüdisches Kurhotel in Bad Kissingen. Anteile an verbundenen Unternehmen: 25.564,59. Die ZWST ist qua Satzung in den Kuratorien des Deutschen Hilfswerk und der Aktion Mensch vertreten.
Weitere Informationen dazu finden Sie unter Selbstdarstellung  hier.

Unsere Arbeit wird maßgeblich durch Zentralrat der Juden, Europa-Mittel (ESF), BMFSFJ – Globalbeihilfe, Bundesamt für Migration, Stiftung Erinnerung & Zukunft, BAFZA – Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben, Land Brandenburg, Stadt Potsdam, Mecklenburg-Vorpommern, Freistaat Sachsen, sonstige Länder Kommunen (Thüringen), Deutsches Hilfswerk (DHW), Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA), Zweckertrag Glückspirale, Aktion Mensch, Claims Conference, Jewish Agency sowie durch Mitgliedsverbände finanziert.

Mitgliedsverbände der ZWST:
1. Israelitische Religionsgemeinschaft Badens
2. Landesverband der Israelitischen Kultusgemeinden in Bayern
3. Jüdische Gemeinde des Landes Brandenburg
4. Jüdische Gemeinde zu Berlin
5. Jüdische Gemeinde im Lande Bremen
6. Jüdische Gemeinde Frankfurt am Main
7. Jüdische Gemeinde in Hamburg
8. Landesverband der Jüdischen Gemeinden in Hessen
9. Synagogen-Gemeinde Köln
10. Landesverband der Jüdischen Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern
11. Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern
12. Landesverband der Jüdischen Gemeinden von Niedersachsen
13. Landesverband der Israelitischen Kultusgemeinden von Niedersachsen
14. Landesverband der Jüdischen Gemeinden von Nordrhein
15. Landesverband der Jüdischen Gemeinden von Rheinland-Pfalz
16. Synagogengemeinde Saar
17. Landesverband Sachsen der Jüdischen Gemeinden
18. Landesverband der Jüdischen Gemeinden von Sachsen-Anhalt
19. Jüdische Gemeinschaft Schleswig-Holstein
20. Landesverband der Jüdischen Gemeinden von Schleswig-Holstein
21. Jüdische Landesgemeinde Thüringen
22. Landesverband der Jüdischen Kultusgemeinden von Westfalen-Lippe
23. Israelitische Religionsgemeinschaft Württembergs

Siehe auch Punkt 7, Mittelherkunft.