Bilder im Kopf

Migration und Fluchtbewegungen gehören seit Jahrhunderten zu Deutschland und Europa. Gleichwohl ist die Anerkennung dieser Wirklichkeit grundsätzlich mit Spannungen und Hierarchisierungen versehen. Die mangelnde Anerkennung sozialer und kultureller Vielfalt als Grundprinzip unserer Gesellschaft führt zwangsläufig zu Stigmatisierung und Ausgrenzung von Personen/Gruppen, die aufgrund ihrer Herkunft, Religion, sozialen Schicht, sexuellen Orientierung, ihres Alters und Geschlechts als „Andere“ aufgefasst und gar diskriminiert werden. Die zunehmende gesellschaftspolitische Instrumentalisierung der Debatten um Flucht und Asyl verschärfen diese Tendenz.
Zudem ist mit Blick auf die Fluchtbewegung aus Ländern des Nahen Ostens die Sorge groß, dass der Antisemitismus hierzulande zunehmen könnte. Die Thematisierung des Antisemitismus in allen Teilen der Bevölkerung ist unerlässlich. Die Bearbeitung antisemitischer Vorbehalte unter Geflüchteten aus dem Nahen Osten gehört ebenfalls dazu.

Das Kooperationsprojekt „Bilder im Kopf“, welches gemeinsam mit der Diakonie Düsseldorf vom Kompetenzzentrum (ZWST) durchgeführt wird, richtet sich speziell an Fach- und Führungskräfte aus dem Bereich der Jugend- und Sozialarbeit mit dem Fokus auf Diskriminierung auf der einen Seite und die aktuellen Erscheinungsformen des Antisemitismus auf der anderen Seite. Das Projekt bietet Workshops, sowie Diskussions- und Reflexionsräume für kollegiale Reflexion, Fach- und Erfahrungsaustausch.

Derzeit veranstaltet das Projekt die Diskussionsreihe "Let’s talk about…", in der aktuelle diskursprägende Themen aufgegriffen und öffentlich diskutiert werden. Nach „Let’s Talk about Schon Zeit vorbei“ und „Let’s talk about past“ werden in der zweiten Hälfte des Jahres 2019 weitere spannende Podien folgen.

Die nächste Podiumsdiskussion in der Reihe „Let’s Talk about Empowerment“ findet am 14.08.2019 statt. Nähere Information folgen in Kürze.

Termine für weiterführende Workshops und Seminare werden demnächst bekanntgegeben.

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Dieses Projekt wird aus den Mitteln des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds kofinanziert.