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Workshop »Antisemitismus als Erfahrung und Phänomen«

1. Juni @ 14:00 17:15

Workshop »Antisemitismus als Erfahrung und Phänomen« 

Datum: 01.06.2024, 14:00 – 17:15 Uhr 

Ort: Dresden 

Anmeldung: Eine Anmeldung ist leider nicht möglich. 

Nicht erst seit dem Massaker an der israelischen Zivilbevölkerung am 7. Oktober manifestiert sich Antisemitismus hierzulande in unterschiedlichen Erscheinungsformen. Abseits erinnerungspolitischer Bekenntnisse und individueller Absichten verwirklicht sich Antisemitismus tagtäglich als gesamtgesellschaftliche Gewaltpraxis. In Bezug auf die Relevanz des Themas besteht eine starke Perspektivendivergenz (Antisemitismusbericht 2017) zwischen den Wahrnehmungen jener, die von Antisemitismus betroffen sind und denjenigen, die nicht-jüdisch positioniert sind.  

Im Workshop wird Antisemitismus als Phänomen und Erfahrung vor dem Hintergrund der Wirkungsgeschichte des Nationalsozialismus und der Schoa im deutschen Kontext thematisiert. Dies dient als Grundlage, um aktuelle Formen von Antisemitismus wahrnehmen und deuten zu können. 

Wir arbeiten nach dem Dialogischen Reflexionsansatz (Chernivsky 2014), konkret fallbezogen und werfen u.a. einen kritischen Blick auf gesellschaftliche Debatten. Auch Spannungsfelder zwischen Antisemitismus und Rassismus, bzw. Antisemitismus- und Rassismuskritik können thematisiert werden. 

Der Workshop findet in Kooperation mit der Kosmotique Dresden statt.

Referent*in: Romina Wiegemann und Jana Scheuring (Kompetenzzentrum)