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Workshop „Wenn Antisemitismus aus Worten spricht“ 

Oktober 27 @ 3:00 pm - 6:00 pm

Workshop „Wenn Antisemitismus aus Worten spricht“ 

Ort: Online

Anmeldung unter info@zwst-perspektivwechsel.de. Nach erfolgreicher Anmeldung erhalten Sie zeitnah vor Veranstaltungsbeginn den Zoom-Link zur Teilnahme.

Sprache ist Ausdruck unserer Wirklichkeit; sie bewirkt Gedanken und Gefühle und zieht Verhalten nach sich. Etliche Sprachwendungen und Kommunikationsformen sind antisemitisch konnotiert und wirken diskriminierend. Dennoch werden sie, trotz Einwänden vonseiten der Betroffenen, vehement verteidigt oder gar mit Absicht eingesetzt. Antisemitismus beginnt bereits bei Verallgemeinerungen, Exotisierung und der Verwendung antisemitischer Bezeichnungen. Antisemitische Sprache war immer schon die Vorstufe tätlicher und struktureller Gewalt gegen Jüdinnen und Juden und sie ist es bis heute.
Der Workshop geht folgenden Fragen nach: Wie tritt Antisemitismus heute in Bild und Sprache in Erscheinung? Wie äußert sich antisemitische Sprache, vor allem auch im Bildungsbereich? Wie kommt das in der jüdischen Gemeinschaft an? Über welche Erfahrungen und Perspektiven verfügen die Fachkräfte? Wie können sie darin unterstützt werden, kompetent und handlungssicher zu agieren, wenn es zu Antisemitismus kommt? Die Veranstaltung richtet sich an Fachkräfte des Bildungsbereichs im Bundesland Thüringen.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Bildungs- und Aktionswochen gegen Antisemitismus 2022 statt.

Referent*innen: Beate Klammt und Alexander Vasmer, Perspektivwechsel – Praxisstelle Thüringen

Details

Datum:
Oktober 27
Zeit:
3:00 pm - 6:00 pm