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Workshop „Grundsätze und Herausforderungen der antisemitismuskritischen Bildungsarbeit “im Rahmen des Fachtages „Prävention von Antisemitismus durch Bildung“

September 21 @ 11:30 am - 2:30 pm

Workshop „Grundsätze und Herausforderungen der antisemitismuskritischen Bildungsarbeit “im Rahmen des Fachtages „Prävention von Antisemitismus durch Bildung“ zu den Maßnahmen des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung und des OeAD Österreichs Agentur für Bildung und Internationalisierung zur Umsetzung der Nationalen Strategie gegen Antisemitismus

Ort: Modul Universität, Wien

Anmeldung: Anmeldungen zum Fachtag sind noch bis spätestens 14.9.2022

Link zur Veranstaltung

Ziele des Fachtags: Der Fachtag wirft einen Blick auf die im Januar 2021 verabschiedete „Nationale Strategie zur Bekämpfung von Antisemitismus“ der österreichischen Bundesregierung, deren Ziel es ist, „Antisemitismus in allen seinen Formen einzudämmen und Bewusstsein für das Erkennen von alltäglichem Antisemitismus zu schaffen.“  In diesem Rahmen wird auch die unter der Autor*innenschaft von Jana Rosenfeld, Stefan Schmid-Heher und unserer Kollegin Romina Wiegemann vorlegte Strategie zur nachhaltigen Implementierung antisemitismuskritischer Ansätze im österreichischen Bildungswesen vorgestellt.
Die Veranstaltung richtet sich an die Fachöffentlichkeit, v.a. an Vertreterinnen und Vertreter des Bildungsmanagements und der Bildungsverwaltung sowie an Schulleitungen, Lehrkräfte und außerschulische Bildner*innen.

Workshop: Der Workshop führt anhand konkreter pädagogischer Herausforderungen in die antisemitismuskritische Bildungsarbeit, ihre Entwicklung, Zugänge und Ziele ein. Zunächst wird in Kleingruppen mit „Fällen“ (dem Unterrichtsmaterial „Antisemitismus? Gibt es bei uns nicht. Oder etwa doch?“ des Kompetenzzentrums und Yad Vashem entnommen) gearbeitet, wobei Fragen der Wirkung und des Umgangs mit Antisemitismus im Bildungswesen in den Vordergrund rücken. Damit liegt der Fokus, wie in der antisemitismuskritischen Bildung insgesamt, in der selbstreflexiv angelegten Schärfung der eigenen Wahrnehmungs- Deutungs- und Handlungskompetenz. Aufgrund der strukturellen Verankerung von Antisemitismus, in die alle (oftmals auch unbewusst) eingebunden sind, kann jede Auseinandersetzung mit Antisemitismus neben der Chancen auch gewisse Risiken bergen. Daraus ergibt sich für Lehrkräfte,  Bildungsmanager*innen oder andere am Bildungssystem Beteiligte die professionelle Notwendigkeit, eigene Leerstellen im Umgang mit Antisemitismus zu füllen. Die Orientierung an bestimmten Qualitätsmerkmalen antisemitismuskritischer Bildung kann dabei hilfreich sein. Diese werden abschließend vorgestellt.

Referent*innen: Romina Wiegemann (Kompetenzzentrum für Prävention und Empowerment) und Axel Schacht (OeAD, Programm _erinnern.at)

Details

Datum:
September 21
Zeit:
11:30 am - 2:30 pm