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Workshop-Fortsetzung „Wie umgehen mit israelbezogenem Antisemitismus?“

Juni 16 @ 6:00 pm - 8:00 pm

Workshop-Fortsetzung „Wie umgehen mit israelbezogenem Antisemitismus?“ 

Ort: Online 

Anmeldung:  Die Veranstaltung ist nicht öffentlich. Ein Angebot für Stipendiant*innen des Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerks 

Juden und Jüdinnen* sind oft im besonderen Maße mit israelbezogenem Antisemitismus konfrontiert. Nicht nur dann, wenn es im Nahostkonflikt eskaliert, sondern zu jeder anderen Zeit bietet sich der israelisch-palästinensische Konflikt als Projektionsfläche und Katalysator für Antisemitismus im postnationalsozialistischen Deutschland. Dieser kann sehr subtil zu Tage treten oder sich offen und gewaltvoll Bahn brechen. Er kann Betroffenen beispielsweise im Studium, im Freundeskreis, am Arbeitsplatz, in den Medien oder auf Demonstrationen begegnen – Räume, die sicher vor Antisemitismus sind, gibt es also wenige.  

Im ersten Teil des Workshops haben sich die Stipendiant*innen des Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerks mit Strukturmerkmalen und Erscheinungsformen des israelbezogenen Antisemitismus beschäftigt und sich über Bedarfe und Erfahrungen im Umgang damit ausgetauscht. Der zweite Teil des Workshops bietet den Teilnehmenden nun die Möglichkeit, sich in wirksamen Strategien der Entgegnung zu üben. Dabei geht es sowohl um den Umgang mit antisemitischem „Grundrauschen“ als auch um konkrete Handlungsoptionen in antisemitischen Situationen. 

Kooperationspartner: Der Workshop findet in Kooperation mit dem Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerk statt.  

Referent*innen: Marina Chernivsky, Burglinde Hagert und Johanna Voß (Kompetenzzentrum für Prävention und Empowerment) 

Details

Datum:
Juni 16
Zeit:
6:00 pm - 8:00 pm