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Vortrag und Workshop „Keine schwerwiegenden Vorfälle?” Zum Umgang mit Antisemitismus an Schulen und Gedenkstätten“

November 24 @ 2:00 pm - 5:00 pm

Vortrag und Workshop „Keine schwerwiegenden Vorfälle?” Zum Umgang mit Antisemitismus an Schulen und Gedenkstätten“ im Rahmen der Fortbildung „Antisemitismus: Bestandsaufnahme(n) und Strategien zum Umgang innerhalb der historisch-politischen Bildungsarbeit an NS-Gedenkorten“

Ort: Gedenkstätte Deutscher Widerstand

Anmeldung: Eine Anmeldung ist leider nicht möglich.

Gedenkstätten zu ehemaligen Konzentrationslagern befinden sich an historischen Orten der Verfolgungs- und Vernichtungspolitik im Nationalsozialismus. Durch die Beschäftigung mit den Ereignissen am jeweiligen Ort sollen Entstehungsbedingungen und Ursachenzusammenhänge des Nationalsozialismus und der Shoah erschlossen werden. An die Gedenkstätten wird zudem die Erwartung gerichtet, auch zur Prävention des gegenwärtigen Antisemitismus beizutragen und Gegenwartsbezüge herzustellen. Gleichwohl konkretisiert sich an diesen Orten die gesellschaftliche und biografische Wirkungsgeschichte des Nationalsozialismus besonders deutlich. So sind die Gedenkstätten nicht nur potenzielle Orte der pädagogischen Bearbeitung von antisemitischer Gewaltgeschichte und gegenwärtigem Antisemitismus, sondern auch soziale Welten, an denen Menschen antisemitische Narrative und (Sprach-)Handlungen vollziehen und perpetuieren.
Im Workshop können empirische Erkenntnisse zum Umgang mit Antisemitismus an der Schule und an Gedenkstätten zueinander in Beziehung gesetzt und anhand von aktuellen Fallbeispielen diskutiert werden.

Dies ist eine Veranstaltung der Gedenkstätte deutscher Widerstand.

Referent*in: Marina Chernivsky, Kompetenzzentrum

Details

Datum:
November 24
Zeit:
2:00 pm - 5:00 pm