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Vortrag „Gefühlserbschaften als Thema in der historisch-politischen Bildung zum NS?“ 

Mai 9 @ 5:00 pm - 7:00 pm

Vortrag „Gefühlserbschaften als Thema in der historisch-politischen Bildung zum NS?“ 

Ort: Online

Anmeldung: per E-Mail an elmira.detscher@stadt.freiburg.de

Über Generationen hinweg verschränken sich historische Ereignisse mit biografischen Identitäten. Die Nachgeschichte des Nationalsozialismus und der Shoah beeinflusst auch heute noch die Positionierungen von Einzelnen sowie der gesamten Gesellschaft. Das Erbe des Nationalsozialismus ist dabei in doppelter Hinsicht relevant: einerseits in der Familie zwischen den Generationen, andererseits in öffentlichen Debatten, Erinnerungsritualen und Selbstverständnissen von Bildungsinstitutionen. In welcher Weise gehen kollektive Geschichte und Familienvergangenheit ineinander über? Wessen Narrative dominieren die öffentliche und private Auseinandersetzung mit Geschichte? Welche Gefühlserbschaften sind für unsere Arbeit relevant und welche Aufträge und Positionen lassen sich daraus für die historisch-politische Arbeit ableiten?
Dies ist eine Veranstaltung des Dokumentationszentrums Nationalsozialismus der Städtischen Museen Freiburg, in Kooperation mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Freiburg e.V. und der Egalitären Jüdischen Chawurah Gescher e.V..

Referent*in: Marina Chernivsky, Leiterin des Kompetenzzentrums für Prävention und Empowerment in Berlin und Geschäftsführerin von OFEK e.V.

Details

Datum:
Mai 9
Zeit:
5:00 pm - 7:00 pm