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Auftakt der Fortbildungsreihe „Aktueller Antisemitismus in der Arbeit von Justiz- und Sicherheitsbehörden“ 

November 8

Auftakt der Fortbildungsreihe für alle Mitarbeiter*innen der Justiz „Aktueller Antisemitismus in der Arbeit von Justiz- und Sicherheitsbehörden“ 

Daten:  08.11.2022, weitere Termine folgen

Ort: Jena

Anmeldung: Die Veranstaltung ist nicht öffentlich. Eine Anmeldung ist leider nicht möglich.

Zielgruppe: für alle Mitarbeiter*innen der Justiz

Antisemitismus ist eine bestimmte Wahrnehmung von Jüdinnen und Juden, die sich als Hass gegenüber Jüdinnen und Juden ausdrücken kann. Der Antisemitismus richtet sich in Wort oder Tat gegen jüdische oder nichtjüdische Einzelpersonen und/oder deren Eigentum sowie gegen jüdische Gemeindeinstitutionen oder religiöse Einrichtungen.“ So lautet die IHRA-Arbeitsdefinition von Antisemitismus, die einen Versuch darstellt, zu besserer Orientierung und einer klareren Begriffsbestimmung in einem komplexen Themenfeld zu gelangen. Ergänzt wird die Definition mit einigen Beispielen, die auch Post-Shoah-Antisemitismus, Verschwörungsideologien und israelbezogenen Antisemitismus miteinbeziehen: „Erscheinungsformen von Antisemitismus können sich auch gegen den Staat Israel, der dabei als jüdisches Kollektiv verstanden wird, richten.“ Die Arbeitsdefinition ist in einigen europäischen Ländern eine wichtige Grundlage für Weiterbildungen und Sensibilisierung den Justiz- und Sicherheitsbehörden. Auch in Deutschland wird sie zum Teil bereits in diesem Bereich angewandt.
Der Workshop ist Teil einer dreiteiligen Workshop-Reihe. Das durchführende Team geht auf gegenwärtige Ausdrucksformen von Antisemitismus ein und gibt Einblicke in die Wirkungsweisen von Antisemitismus anhand von konkreten Vorfällen und Straftaten und Perspektiven sowie Erfahrungen von Betroffenen.

Dies ist eine Veranstaltung von Perspektivwechsel – Praxisstelle Thüringen (Kompetenzzentrums für Prävention und Empowerment) und OFEK e.V. in Kooperation mit dem Thüringen Oberlandesgericht

Referent*innen: Alexander Vasmer und Marina Chernivsky, Kompetenzzentrum

Details

Datum:
November 8