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Fortbildungsreihe „Antisemitismus professionell begegnen“  

Dezember 14

Fortbildungsreihe „Antisemitismus professionell begegnen“  

Daten: 21.9.2022; 12.10.2022, 16.11.2022, 14.12.2022

Ort: Berlin

Anmeldung: Der Anmeldungslink wird in Kürze auf unserer Webseite und in den sozialen Medien bekannt gegeben.

Zielgruppe: Das Angebot richtet sich an Fachkräfte aus Schulen, Jugendfreizeiteinrichtungen, Jugendämtern, Familienförderung, Kitas, Sozialarbeiter*innen, das Bezirksamt des Bezirks Lichtenberg.
Freistellung: Mitarbeiter*innen des Bezirks werden auf Anordnung des Bezirksbürgermeisters für die Dauer der Veranstaltungen freigestellt, um an der Fortbildungsreihe teilzunehmen. Alle TN*innen erhalten bei erfolgreichem Abschluss der Fortbildungsreihe ein Zertifikat.

„Erkennen Sie Antisemitismus? Begegnet er Ihnen im Alltag? Fühlen Sie sich kompetent, mit Antisemitismus umzugehen?“ Fachkräfte aus Verwaltung und Bildungswesen stehen nicht selten vor der Herausforderung, auf antisemitische Situationen und Strukturen professionell reagieren zu müssen. Die 4-teilige Fortbildungsreihe „Antisemitismus professionell begegnen“ ermöglicht den Teilnehmenden eine vertiefte Auseinandersetzung mit dem Phänomen Antisemitismus und hat zum Ziel, Handlungssicherheit im Umgang mit Antisemitismus zu erlangen. Die vier Module finden monatlich immer mittwochs von 15-18 Uhr statt und bauen aufeinander auf.

1. Antisemitismus wahrnehmen und deuten (21. September 2022): 

Über viele Jahre wurde Antisemitismus in Deutschland als ein historisches und somit vergangenes Phänomen betrachtet. Jedoch sind antisemitische Ressentiments auch heute noch weit verbreitet und haben Auswirkungen auf den Alltag von Betroffenen. Unser Umgang mit Antisemitismus ist durch die Shoah und ihre Nachwirkungen geprägt und findet nicht etwa in einem neutralen Raum statt. In diesem ersten Teil der Fortbildungsreihe ergründen wir gemeinsam, wie sich Antisemitismus in der Gegenwart ausdrückt und erarbeiten uns eine Grundlage, um Antisemitismus im Kontext der postnationalsozialistischen Gesellschaft wahrnehmen und deuten zu können. Dabei richten wir den Blick auch auf uns selbst und reflektieren eigene Bezüge zu und Erfahrungen mit dem Thema Antisemitismus.

Referent*innen: Beate Klammt, Burglinde Hagert und Johanna Voß, Kompetenzzentrum

2. Antisemitismus im Kontext anderer Diskriminierungsformen (12. Oktober 2022): 

Was haben Rassismus und Antisemitismus gemeinsam und wo bestehen Unterschiede zwischen den beiden Ideologien? Warum kann Antisemitismus nicht als eine Unterform von Rassismus verstanden werden? Und an welchen Stellen kommt es zu Konflikten zwischen Menschen, die sich gegen Antisemitismus und jenen die sich gegen Rassismus engagieren?

In dem zweiten Teil der Fortbildungsreihe setzen wir uns mit Gemeinsamkeiten und Unterschieden von Antisemitismus(kritik) und Rassismus(kritik) auseinander und schaffen auf diese Weise Orientierung in einem kontrovers diskutierten Spannungsfeld.

Referent*innen: Burglinde Hagert und Johanna Voß, Kompetenzzentrum

3. Handlungsoptionen im Umgang mit Antisemitismus: Institutionelle Ebene (16. November 2022) 

Wenn es in Institutionen zu antisemitischen Vorfällen kommt, ist dies für die Verantwortlichen häufig überfordernd. Nicht selten kommt es dazu, dass jüdische Personen aufgrund eines problematischen Umgangs mit Antisemitismus beispielsweise die Schule oder den eigenen Arbeitsplatz verlassen. Um einen sensiblen und professionellen Umgang mit Antisemitismus in der eigenen Institution zu erlangen, wird sich in diesem dritten Teil der Fortbildungsreihe mit Handlungsoptionen zum institutionellen Umgang mit Antisemitismus befasst. Dabei spielen auch Möglichkeiten einer antisemitismuskritischen Organisationsentwicklung eine Rolle.

Referent*innen: Beate Klammt und Burglinde Hagert, Kompetenzzentrum

4. Handlungsoptionen im Umgang mit Antisemitismus: Individuelle Ebene (14. Dezember 2022) 

Situationen, in denen wir Antisemitismus erleben, wecken in uns das Bedürfnis, adäquat darauf zu reagieren. Doch wie kann dies gut gelingen? In diesem vierten Teil der Fortbildungsreihe wenden wir uns konkreten Situationen zu, in denen Antisemitismus zu Tage tritt und entwickeln gemeinsam Handlungsmöglichkeiten und Interventionsstrategien als Reaktionen auf diese.

Referent*innen: Beate Klammt und Johanna Voß, Kompetenzzentrum

Dies ist eine Fortbildungsreihe des Kompetenzzentrum für Prävention und Empowerment und André Wartmann in seiner Funktion als Antisemitismusbeauftragter des Bezirks Lichtenberg

Details

Datum:
Dezember 14