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#Debattencheck: Streitraum Antisemitismusdebatte

5. Juli 2017 @ 18:00 - 21:00

Die Dokumentation „Auserwählt und ausgegrenzt – Der Hass auf Juden in Europa“ rief eine Diskussion über Antisemitismus auf den Plan, die einmal mehr in die Kategorie Scheindebatte einzuordnen ist, als dass sie einer ehrlichen Auseinandersetzung mit dem Thema gleicht. In der Diskussionssendung, die im Anschluss an die Ausstrahlung des Films zu sehen war, wurden nicht nur „vertraute“ Ressentiments reproduziert, sondern auch jene Symptome offenbart, die bei der Behandlung des Themas Antisemitismus häufig auftreten: Verharmlosung und Empathieverweigerung, aber auch Entpersonalisierung in Bezug auf die Betroffenen.

Ist der Antisemitismus jetzt endgültig normalisiert? Wie ist die Wirkung dieser Debatte einzuschätzen? Welche Resonanz hat sie im öffentlichen Raum hervorgerufen? Welche Koalitionen und Allianzen können oder werden (noch) entstehen und welche Strategien der Entgegnung und Selbstermächtigung können hilfreich sein? Darüber möchten wir mit Ihnen in den Austausch treten und mit unseren Gästen, der Bloggerin Juna Grossmann, der Schriftstellerin und Journalistin Mirna Funk und der Medienwissenschaftlerin und Mitherausgeberin der Zeitschrift „Jalta – Positionen zur jüdischen Gegenwart“ Lea Wohl von Haselberg sprechen.

Der Gesprächabend findet am 5.Juli 2017 in Berlin (Mitte) statt. Der Eintritt ist frei. Die Anmeldung ist erforderlich.

→ ANMELDUNG

Details

Datum:
5. Juli 2017
Zeit:
18:00 - 21:00