Dialog- und Intervisionsgruppe

Das Ziel der Intervisionsgruppe war es Biographiearbeit, Selbsterfahrung und kollegialen Austausch zu verbinden, um eine tiefergehende Beschäftigung mit familialen sowie kollektiven Beständen der Erinnerung sowie Generationsbeziehungen zu ermöglichen. Ferner zielte dieser Reflexionsraum darauf ab, die Bedeutung transgenerativer Einflüsse und Prägungen für die eigene Identität zu erkennen, zu durchdringen und zu würdigen. Leitende Fragen der IG waren: Wie wurde die Geschichte des Nationalsozialismus in meiner eigenen Familie thematisiert und aufgearbeitet? Welche Botschaften und Aufträge gingen damit einher? Welche Spuren familiärer Erzählungen zum Nationalsozialismus lassen sich in meinem heutigen Selbstverständnis rekonstruieren? In welcher Weise entfalten diese Tradierungen eine Bedeutung in meinem Berufsfeld und ganz konkret in meiner täglichen Arbeit? Das Abschlussmodul fand am 12.02.2016 in Berlin statt.