Shoah Education in der Schule

2. Gesprächsrunde für jüdische Familien

Jüdische Eltern sehen sich ab einem gewissen Zeitpunkt unweigerlich mit der Frage konfrontiert, wann und wie sie ihren Kindern die Geschichte der Shoah näherbringen sollen. Gerade in Deutschland hat die Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus und der Shoah, die oft schon im Grundschulalter beginnt, eine besondere Relevanz. Die Art und Weise der schulischen Vermittlung ist jedoch in den seltensten Fällen multiperspektivisch und hat die familiäre Verwobenheit jüdischer Schüler*innen meistens nicht im Blick. Häufig wird das Thema auch zufällig und unvorhergesehen angeschnitten, was den Mangel einer angemessenen Vor- und Nachbereitung nach sich zieht.
Nachdem im Elterngespräch am 20. Juni 2017 bereits ein erster Austausch über Bedürfnisse jüdischer Familien im Umgang mit diesen Herausforderungen stattgefunden hat, werden wir in der Fortsetzung gemeinsam sowohl einen Blick auf die schulischen Rahmenpläne als auch auf konkrete Beispiele der Shoah-Education werfen, um zu verstehen, ab wann und in welcher Form die Themen Nationalsozialismus und Shoah im Schulunterricht vermittelt werden.
In der anschließenden Reflexion wollen wir uns vertiefend darüber austauschen, welche Möglichkeiten der Selbstbestimmung sowie Einflussnahme jüdischen Eltern offen stehen, wenn sie in mit der Schule in Kommunikation treten und welche Unterstützung sie dafür benötigen.

Die Teilnahme an der Veranstaltung steht auch jenen Eltern offen, die am ersten Gespräch nicht teilnehmen konnten.

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